Was macht Adobe Photoshop interessant für Hobbyfotografen?

Wenn man sich den Preis des Paketes von Adobe Photoshop CS3 oder der aktuellen Version CS4 anschaut dann hat man natürlich entsprechende Erwartungen an das Paket. Und man darf es nicht nur als gelegentliches Tool ansehen, das man zweimal im Jahr zur Bearbeitung der Urlaubs- oder Familienfotos benutzt. Dafür ist einfach der Preis um die 1000 EURO zu hoch.

Für Gelegenheitsnutzer gibt es das deutlich preiswertere Adobe Photoshop Elements, welches quasi der kleine Bruder von Photoshop mit eingeschränktem Funktionsumfang ist. Insbesondere die bessere Funktionsübersicht und die Fokusierung auf oft benutzte Funktionen macht es für den Gelegenheitsnutzer deutlich interessanter. Der Preis liegt deutlich unter dem von Photoshop, und Photoshop Elements gibt es oft sogar gratis im Bundle mit Hardwarekomponentne wie Scannern, Fotokameras oder Druckern.

Warum nehme ich aber dann die Vollversion von Photoshop CS3?

Mir kommt es auf bestimmte Funktionen an, die im Elements nicht vorhanden sind:

  • Es fehlt der CMYK – Modus, den ich für Flyer-oder Posterdruck, Bilddruck usw. bei professionellen Druckdiensten notwendig brauche.

  • Die HDR Funktionalität ist stark eingeschränkt und dies ist ein interessanter Aspekt moderner Fotografie

  • Es fehlt die Möglichkeit der Aufnahme eigener Aktionen, auch wenn die neueste Version von Elements zumindest das Abspielen ermöglicht

  • Erweiterte Textformatierungen und Pfadbearbeitungen

  • Komplettes Farbmanagement zur Abstimmung der farben zwischen Kamera, Scanner, Monitor und Druckdiensten

  • Historienspeicherung


  • Dies ist eine kleine Auswahl der Funktionseinschränkung, die aber für die meisten Hobbyfotografen kaum den Preisunterschied rechtfertigen werden. Als Bestandteil der Adobe Suite im Zusammenspiel mit Programmen wie Indesign, Illustrator, Dreamweaver, Premiere oder Acrobat ist natürlich eine gesamte Suite wieder preiswerter und gerade für Teamwork fast unerlässlich.
    Die Interaktionsmöglichkeiten sind sehr gut und erlauben eine Menge an Zeitersparnissen bei großen Projekten.
    Aber man hat selbst die Wahl und man kann und sollte die Vor- und Nachteile vor dem Kauf sauber abwägen. Adobe bietet schon seit einigen Versionen eine 30-Tage-Testversion aller aktuellen Programme an und man sollte einfach von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Ein Gedanke zu „Was macht Adobe Photoshop interessant für Hobbyfotografen?“

  1. Interessanter Artikel. Schreibst du auch noch etwas über andere Bildbearbeitungsprogramme, die vielleicht noch preiswerter sind?

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