Webdesign für mobile Endgeräte

Webdesign für mobile Endgeräte

Ist Ihr Blog bereit für mobile Geräte?

Das wichtigste am Bloggen sind gute Inhalte, ansprechende Texte und natürlich interessante Themen, welche die hoffentlich zahlreich lesenden Besucher der Seite fesseln. Dies ist auf jeden Fall richtig. Aber haben sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, ob all ihre Texte auch gut lesbar sind?


 

Die Antwort darauf ist schnell gegeben, wenn man davon ausgehen kann, dass die deutliche Mehrheit der Besucher und Leser des Blogs an einem PC oder einem hochauflösendem Tablet sitzen. Natürlich kommt es auch auf die Themen an, die man auf dem Blog als Schwerpunkt behandelt. Wenn man hauptsächlich über Bildverarbeitung und Webdesign schreibt, dann ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Leserschaft normalerweise von einem PC auf die Informationen zugreift. Bewertet man dagegen zum Beispiel Restaurants oder Einkaufsgelegenheiten, dann wird wohl das lesen von einem Mobilgerät aus die Normalität darstellen.

Die meisten Blogger werden keine wirkliche Übersicht darüber haben, wie viele ihrer Leser gerade von zuhause oder von einem Mobilgerät aus zugreifen.

Muss man als Blogger eine spezielle Seite für Mobilgeräte erstellen?

Man kann diese Frage wohl getrost mit NEIN beantworten.  Erstens wird sich niemand, der normalerweise das Schreiben und Kommunizieren in den Vordergrund stellt, zwei oder noch mehr Designvarianten füllen und pflegen. Und es ist mit den Techniken des modernen Webdesigns auch gar nicht nötig. Eines der neuen Schlagwörter ist: Responsive Webdesign.

Responsive Blogs

Responsive Webdesign

Der Begriff „Responsive Webdesign“ erscheint erstmals in einem im Jahr 2010 veröffentlichten Artikel des Webmagazins „A List Apart“. Der Artikel trägt diese Überschrift und der Verfasser, der amerikanische Webdesigner Ethan Marcottet , beschreibt in dem Beitrag seine Vorstellung von einem sich anpassenden Design. Die beschrieben Grundidee einer sich der Bildschirmbreite des verwendeten Bildschirms oder Endgerätes anpassender Website begeisterte die Welt des Internets und veränderte sie auch gleichzeitig.

Ein halbes Jahrzehnt nach diesem Artikel gehören die Techniken sich anpassender Websites zur Grundausbildung eines Webdesigners. Allerdings kann man davon ausgehen, dass momentan trotzdem nur ein Bruchteil aller Websites wirklich diesen Ideen und Richtlinien folgt. Die meisten Internetseiten sehen auf Mobilgeräten entweder schlecht aus oder sie sind schlicht nicht lesbar.

Dies gilt auch für die Mehrzahl der Anfang 2015 im Netz stehenden Blogs, auch wenn man da keine wirklich aussagefähigen Statistiken findet.


 

Responsive Themes

Wenn man sich als Blogger für ein sehr spezifisches Design entschieden hat oder das Theme sogar selbst programmiert hat dann möchte man oft nur ungern auf ein anderes Theme umsteigen. Sollte das erstellte Theme nicht ohnehin schon responsive oder adaptive sein, dann wird man wohl nicht um die Arbeit der Anpassung herumkommen.

Für Blogger, die aus der reichlich vorhandenen Auswahl an WordPress Themes geschöpft haben lohnt sich der Blick auf ein Upgrade oder ein neues Theme. Wir werden uns in einem der nächsten Artikel etwas ausführlicher mit einem Überblick zu Responsive WordPress-Themes beschäftigen. Für einen kurzfristigen Schritt sind sogar die von WordPress beid er Installation kostenlos bereitgestellten Themes schon auf die Erwartungen des mobilen Designs vorbereitet.

Test einer Seite zur mobilen Optimierung

Moderne Suchmaschinen wie Google erkennen die Lesbarkeit und Nutzerfreundlichkeit einer Website auf mobilen Geräten. Während ich diesen Beitrag schreibe, bereitet Google gerade das Ausrollen eines Upgrades seiner Algorithmen vor, welches genau auf die Überprüfung der mobilen Website-Darstellung abzielt. Es wurde bereits ganz offiziell verkündet, dass auf Mobilgeräten schlecht lesbare Seiten entsprechend markiert und in der mobilen Suche im Ranking Verluste hinnehmen müssen.

Google unterstützt aber auch mit Ratschlägen und Tools die Umsetzung der eigenen Richtlinien. Unter dem link g.co/mobilefriendly gelangt man zu einer Seite von Google, auf der man beliebige Websites einem Schnelltest zur mobilen Nutzerfreundlichkeit unterziehen kann.

Kommt die grün markierte Meldung „Großartig! Diese Seite ist für Mobilgeräte optimiert.“ dann kann man sich erst einmal getrost zurücklehnen, da man zu mindestens die Grundanforderungen aus Sicht der Suchmaschine erfüllt.

Erscheint dagegen die Meldung „Nicht für Mobilgeräte optimiert“, dann wird man dies entweder einfach nur zur Kenntnis nehmen, da das Ranking auf PC-gestützter Suche nicht beeinflusst sein soll, oder man wird wohl etwas tun müssen.

Es gibt zahlreiche Bücher und Artikel zu dem Thema „Website Optimierung für mobile Geräte“. Wenn sie die nächsten Tage weiter auf unserem Blog vorbeischauen, dann finden sie auch hier weitere Artikel zum Thema.

 

Foto: ©HaywireMedia – Fotolia.com

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